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Eine Mutter berichtet: Wie wir die wahre Ursache für die ständige verstopfte Nase unseres Kindes im Winter gefunden haben

Wir haben später verstanden: Die ständig verstopfte Nase unseres Kindes im Winter lag nicht an Infekten – sondern an Schimmel in unserer Wohnung

Unser Kind wächst in Deutschland auf. Zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr erlebten wir zwei nahezu identische Winter:
Von November bis März war die Nase fast durchgehend verstopft. Manchmal hielt es ein bis zwei Monate am Stück an, dann wurde es kurz besser – nur um wenig später wieder schlimmer zu werden.

Erst viel später wurde uns klar: Das Problem lag nicht bei unserem Kind, sondern in unserem Wohnumfeld.

Eine persönliche Erfahrung: Wie die ständige verstopfte Nase im Winter begann

Etwa ab dem neunten Lebensmonat begann unser Kind immer wieder unter anhaltender Nasenverstopfung zu leiden. Es war Winter in Deutschland, ungefähr November.
Jede Phase dauerte meist vier bis acht Wochen, nachts war es besonders schlimm. Unser Kind wachte häufig wegen der erschwerten Atmung auf und weinte viel.

Zwischendurch gab es kurze Pausen von ein bis zwei Wochen – doch die Verstopfung kam immer wieder zurück.
Zunächst hielten wir es für normale Infekte oder eine noch schwache Abwehr eines Babys. Tatsächlich aber zog sich das Problem durch den gesamten Winter.

Dauerhafte Nasenverstopfung führte zu Mittelohrentzündungen – die Behandlung löste das Grundproblem nicht

Als unser Kind etwa ein Jahr alt war, suchten wir eine Kinderärztin in Deutschland auf.
Die Diagnose: Durch die dauerhaft verstopfte Nase hatte sich eine Mittelohrentzündung entwickelt – das erklärte auch die nächtliche Unruhe und das häufige Weinen.

Es wurden Antibiotika und ein Nasenspray verschrieben. Doch trotz Behandlung kam die Nasenverstopfung immer wieder zurück.

Verdacht auf Allergie – in Deutschland jedoch kein eindeutiger Befund

Da die Beschwerden anhielten, vermuteten wir eine Allergie, etwa gegen Hausstaub oder Milben.
Wir baten daher um eine allergologische Abklärung auf Selbstzahlerbasis.

Untersucht wurden lediglich ein kleines Blutbild sowie der Gesamt-IgE-Wert. Das Ergebnis war unauffällig.
Uns wurde erklärt, dass auf Grundlage dieser Werte keine weiterführende Allergiediagnostik notwendig sei.

Der Wendepunkt: Ein Allergietest in China zeigte eine Schimmelallergie

Als unser Kind etwas über zwei Jahre alt war, reisten wir nach China. Dort schilderten wir einem Arzt die gleichen Symptome.
Er empfahl umgehend einen Hauttest (Pricktest).

Auch wenn unser Kind noch zu klein war, um Beschwerden zu beschreiben, war das Ergebnis eindeutig: Eine klare allergische Reaktion auf Schimmelpilze.

Weitere Untersuchungen zeigten, dass die langanhaltende Nasenverstopfung bereits zu ausgeprägten Mittelohrentzündungen, ersten Auswirkungen auf Hör- und Sprachentwicklung sowie zu vergrößerten Adenoiden geführt hatte.

Die wichtigste Empfehlung des Arztes war eindeutig:
Allergenkarenz ist der erste und wichtigste Schritt.

urück in Deutschland: Wir fanden die eigentliche Ursache in unserem Zuhause

Nach unserer Rückkehr begannen wir, unser über 25 Jahre altes Haus systematisch zu überprüfen.
Gerade im Winter, wenn viel geheizt wird und weniger gelüftet wird, steigt die Luftfeuchtigkeit.

An Fensterrahmen, Tapetenkanten und hinter Möbeln entdeckten wir zahlreiche kleine schwarze Punkte – ein typisches Anzeichen für Schimmel.

In diesem Moment ergab alles Sinn:
Die ständige verstopfte Nase im Winter war keine Infektion, sondern eine allergische Reaktion auf Schimmelsporen.

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Schritt 1: Vorhandenen Schimmel konsequent entfernen

Zuerst beseitigten wir den bereits vorhandenen Schimmel gründlich.

  • Alle Fenster, einschließlich der Kellerfenster, wurden mit einem professionellen Schimmelentferner behandelt

  • Nach einer Einwirkzeit von etwa drei Stunden

  • reinigten wir Fensterrahmen und Fugen sorgfältig mit Tuch und Zahnbürste

An stark befallenen Stellen war die Verfärbung teilweise nicht mehr vollständig zu entfernen, der Schimmel selbst wurde jedoch wirksam beseitigt.

Anschließend lüfteten wir die gesamte Wohnung für mehrere Stunden und verließen mit unserem Kind das Haus, um mögliche Reizstoffe zu vermeiden.

Schritt 2: Kondenswasser an Fenstern im Winter reduzieren (unsere tägliche Routine)

Fensterrahmen sind besonders schimmelanfällig.
Der Grund: Nachts entsteht durch Atmung Feuchtigkeit, die an kalten Fenstern kondensiert. Bleibt sie dort, entsteht schnell Schimmel.

Das sind unsere täglichen Maßnahmen:

1️⃣ Stoßlüften am Morgen

  • Fenster für 5–10 Minuten vollständig öffnen

  • Feuchtigkeit schnell abführen

  • Der wichtigste Schritt gegen Kondenswasser

2️⃣ Schlafzimmer nicht überheizen (17–19 °C)

  • Große Temperaturunterschiede fördern Kondensation

3️⃣ Schlafzimmertür nachts nicht komplett schließen

  • Feuchtigkeit kann sich besser verteilen

4️⃣ Keine Vorhänge oder Möbel vor Fenster und Heizkörper stellen

  • Abgedeckte Bereiche kühlen stärker aus

5️⃣ Kondenswasser sofort abwischen

  • Besonders anfällige Fensterrahmen ggf. mit Anti-Schimmel-Spray behandeln

  • Vorhänge nicht dauerhaft an kalte Scheiben legen

Schritt 3: Das richtige Gleichgewicht zwischen Entfeuchten und Befeuchten finden

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Entfeuchter richtig einsetzen

Ein Luftentfeuchter hilft gegen Kondenswasser – aber zu trockene Luft reizt die Schleimhäute, besonders im Winter.

Unsere Lösung:

  • Kurzer Betrieb am Tag (ca. 1 Stunde)

  • Ziel-Luftfeuchtigkeit: 45–55 %

  • Nicht unter 40 % fallen lassen

Ein Hygrometer ist dafür sehr hilfreich und kostet nur wenige Euro.

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Luftbefeuchter bewusst und maßvoll nutzen

Heizungsluft trocknet die Raumluft stark aus – besonders problematisch für empfindliche Kinder-Nasen.

Unsere Erfahrungen:

  • Ideale Luftfeuchtigkeit: 45–55 %

  • Tägliches kurzes Stoßlüften

  • Luftbefeuchter:

    • 1–2 Stunden vor dem Schlafengehen einschalten

    • vor dem Zubettgehen ausschalten

    • nicht direkt auf Bett oder Kissen richten

    • Wasserbehälter alle 2–3 Tage reinigen

    • Restwasser täglich ausleeren und frisch befüllen

Ergebnis: Die Nasenverstopfung verschwand

Nach der konsequenten Schimmelbeseitigung, regelmäßiger Lüftung und kontrollierter Luftfeuchtigkeit
merkten wir bereits am dritten Tag eine deutliche Besserung.
Nach etwa fünf Tagen war die Nase unseres Kindes nahezu frei.

Wir hatten endlich die Ursache gefunden – und waren auf dem richtigen Weg.

Diese Erfahrung teilen wir, um anderen Eltern mit ähnlichen Problemen eine Orientierung zu geben.

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